Globaler Kollektivismus?
Steuern wir auf einen globalen Kollektivismus hin und dieser wird uns verkauft als Demokratie?
Die Welt in der wir aufgewachsen sind und aktuell leben, wird auf den Kopf gestellt. Das mögen viele nicht gleich sofort erkennen, da grosse Teile der Mitmenschen sich mit Konsum, Diffamierungen auf Sozialen Medien oder Selfies beschäftigen. Das ganze Chaos das seit 2020 angerichtet wird, sollte auch unter dem Aspekt betrachtet werden, dass wenn die Menschen abgelenkt sind, es ein einfaches ist ein anderes System einzuführen.
So wie ich es verstehe, scheint ein globales Kollektivsystem, unter dem Deckmantel der Demokratie, eingeführt zu werden.
Definition Kollektivismus
Der Kollektivismus ist ein gesellschaftspolitisches Konzept, das dem Individualismus entgegengesetzt steht. Er setzt voraus, dass die Menschen sich bei selbstinteressiertem Handeln nicht freiwillig so verhalten, wie dies dem Wohl der Gesamtgruppe (des Staates) entspricht. Stattdessen muss der Einzelne die Interessen der Gemeinschaft oder Gruppe (dem Kollektiv) über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche stellen.
Merkmale kollektivistischer Kulturen
Die Ziele der Gruppe (oft die Grossfamilie oder die Arbeitsgruppe) haben Priorität.
Die Definition der eigenen Identität richtet sich an den Zielen der Gruppe aus.
Individuelle Interessen werden denen der Gemeinschaft untergeordnet.
Soziale Beziehungen werden über individuelle Leistungen gestellt.
Einzelne Personen erfahren Schutz und Motivation durch den Zusammenhalt in der Gruppe, sind aber gleichzeitig aufgefordert und verpflichtet, sich treu und gehorsam gegenüber der Gruppe zu verhalten.
Harmonie in der Gruppe und in persönlichen Beziehungen ist ein wichtiges Gut, Konflikte werden vermieden und dem Gruppenwohl wird gefolgt.
Beispiele für kollektivistische Kulturen
Japan, weite Teile Asiens und Südamerikas, viele afrikanische Länder und grosse Teile der arabischen Welt.
Gegenüberstellung zu Individualismus
Individualistische Kulturen betonen die Bedeutung des «Ich», während kollektivistische Kulturen das «Wir» betonen. Individualistische Kulturen fördern lose, unverbindliche soziale Bindungen, während kollektivistische Kulturen enge, verbindliche Beziehungen zwischen den Gruppenmitgliedern fördern.
Was im Grunde nichts verwerfliches ist. Doch der ideologische Ansatz hinter der aktuellen kollektivistischen Kultur führt auch Planwirtschaft und Zentralisierung aller Güter (Geld, Lebensmittel, Gesundheit etc.) mit sich.
Politiker und Ideologen
Bestimmte Politiker und Ideologen betonen immer wieder, dass die Demokratie in Gefahr ist. Fragt man diese Menschen, sie sollen bitte «Demokratie» einmal definieren, kommt nichts. Was kann das bedeuten?
Es kann bedeuten, dass die Werte, wofür «Demokratie» steht, durch das nicht verstehen bestimmter Mitmenschen, ausgehöhlt und damit auch umgedeutet wird. Und eines Tages erwachen wir in einem kollektivistischem System das wir dann Demokratie nennen. Und jene, welche in der Hierarchie ganz oben sitzen, sind über der «neuen Demokratie». Eine Zweiklassengesellschaft wie es sie bisher nicht gegeben hat.
Quellen:
DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache
Lexikon Online
Tucholsky, Kurt: Die Kollektiven. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1929]
Giersch, Herbert: Allgemeine Wirtschaftspolitik, Wiesbaden: Gabler 1960
Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



Super Einführung des Themas, würde gerne mehr erfahren. Wann kommt der komplette Post dazu?
Ja, als Frage auf die Antwort. Interessanter Artikel ☺️